Soldaten aus dem Oldenburger Land

In dieser Datenbank sollen Oldenburger erfasst werden,
die in verschiedenen historischen Zeitabschnitten als Soldaten beim Militär dienten.

STEENKEN, Anton

STEENKEN, Anton

männlich 1790 - 1812  (21 Jahre)

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  • Name STEENKEN, Anton  [1
    • Eltern: Claus Steenken und Hamt Margaretha --- (Vater todt)
      Wohnort: Ruhwarden
    Geboren 20 Jan 1790  Ruhwarden / Lgw., Butjadingen, BRA, NI, D Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Dienstgrad Gemeiner Soldat 
    Einheit 7. franz. Regiment, 15. Kompanie, Artillerie zu Fuß 
    Militärdienst / Aushebung 1811 
    Einberufung zum Militärdienst 
    Religion LU 
    Gestorben 1812  Orscha, Gouv. Mogilew, Weißrussland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Stelle: im Hospital 
    Aufenthaltsort 10 Jul 1812  Königsberg, Ostpreußen (Kaliningrad, RUS) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Brief 
    Vermissten-Meldung 9 Mrz 1816  Tossens / Tos., Butjadingen, BRA, NI, D Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [2
    Abwesend aus dem Amt Burhave Nr. 01 
    • Im Wochenblatt vom 20.2.1816 wurde die Bevölkerung des Herzogtums Oldenburg und der Grafschaft Jever aufgefordert, alle noch nicht aus den napoleonischen Kriegen Heimgekehrten innerhalb von 3 Wochen auf dem Amte, in dem sie wohnen, zu melden.
    Vermissten-Suchliste Mrz 1818  Oldenburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Abwesend aus dem Herzogtum Oldenburg Nr. 672 
    • Die 1816 von den Ämtern erfassten Vermisstenmeldungen wurden zusammen mit weitere Meldungen zu einer Suchliste mit 815 Personen zusammengestellt und 1818 dem hannoverschen Leutnant Heinrich Meyer übergeben.
    Vermissten-Verbleib 18 Jun 1819  St. Petersburg, RUS Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Ergebnisse der Nachforschungen durch den hannoverschen Leutnant Heinrich Meyer: Abschlussbericht Nr. 199 
    • Ergebnisse der Nachforschungen durch Leutnant Heinrich Meyer, der alle Hospitäler und Kriegschauplätze auf dem Weg nach Moskau aufsuchte und die Vermissten-Suchliste mit den in Russland vorhandenen Aufzeichnungen abglich.
    Personen-Kennung I676  Napoleons_Armee
    Zuletzt bearbeitet am 27 Mai 2015 

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsGestorben - Stelle: im Hospital - 1812 - Orscha, Gouv. Mogilew, Weißrussland Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsAufenthaltsort - Brief - 10 Jul 1812 - Königsberg, Ostpreußen (Kaliningrad, RUS) Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsVermissten-Meldung - Abwesend aus dem Amt Burhave Nr. 01 - 9 Mrz 1816 - Tossens / Tos., Butjadingen, BRA, NI, D Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Dokumente
    1818 Vermissten-Suchliste Nr. 671-680 - Abwesende aus dem Herzogtum Oldenburg
    1818 Vermissten-Suchliste Nr. 671-680 - Abwesende aus dem Herzogtum Oldenburg
    1819 St. Petersburg, Abschlussbericht Nr. 199-208 - Ergebnisse der Nachforschungen durch den hannoverschen Leutnant Heinrich Meyer.
    1819 St. Petersburg, Abschlussbericht Nr. 199-208 - Ergebnisse der Nachforschungen durch den hannoverschen Leutnant Heinrich Meyer.

  • Quellen 
    1. .

    2. [S2] NLA Oldenburg, Bestand 70, Nr. 8221 II, Protokoll Amt Burhave Nr. 01 (Verlässlichkeit: 3).
      Actum Tossens im Amte Burhave 1816 März 9. Morgens 9 Uhr.

      Erschien Hinrich Steenken zu Ruhwarden, und trug vor, sein Bruder Anton Steeken, alt 25 Jahre, aus Ruhwarden, Kirchspiel Langwarden, gebürtig, sey im Jahr 1811 bey der damaligen französischen Conscription als Soldat in Militairdienste und mit nach Rußland gegangen. Der letzte Brief, den er erhalten, sey von Königsberg vom 10 ten July 1812 datirt. Seine Adresse habe er unter diesem letzten Brief bemerkt, und sey sie folgende, Anton Steenken, Canonier bey dem 7. Regiment der Artillerie zu Fuß, der 15. Compagnie in Königsberg. Er habe ihm damals geantwortet, und ihm auf sein Verlangen eine Geburtsschein gesandt. Seit der Zeit habe weder Comparent, noch seine übrigen Verwandten wieder etwas von ihm gehört noch erfahren.
      Da er also vielleicht in Rußische Kriegsgefangenschaft sey, so bitte er, die nöthige Verfügung bey der Höchstverordneten Regierung dieserhalb zu veranlassen.

      Vorgelesen und genehmigt.
      ut supra in fidem F. Müller